
Maccu

Sizilianisches Maccu ist eine dicke Saubohnensuppe, die mit wildem Fenchel, Olivenöl, Salz und Pfeffer gewürzt wird und angeblich nach Macchus benannt ist, einer gefräßigen Figur aus römischen Komödien. Das Gericht wurde traditionell am Ende des Winters zubereitet, um das Fest des Heiligen Josef und den Frühlingsanfang zu feiern – eine perfekte Gelegenheit, übrig gebliebene getrocknete Bohnen der letzten Saison zu verwenden, bevor im Frühling die neue Ernte beginnt. Maccu ist seit der Römerzeit ein Grundnahrungsmittel der sizilianischen Contadini (wörtlich: Bauern), aber heutzutage ist es selten und nur gelegentlich auf Restaurantmenüs zu finden. Normalerweise wird es mit Brot oder Lolli serviert, einer Art handgemachter sizilianischer Pasta, aber man kann es auch abkühlen und fest werden lassen, bevor es in Streifen geschnitten, mit Mehl bestäubt und in Olivenöl frittiert wird. Die Suppe wird auch in Sardinien und Kalabrien zubereitet.


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