
Biancomangiare

Dieses alte italienische Gericht lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Es war ein fester Bestandteil europäischer Bankette und verschiedene Varianten des Gerichts wurden bei Festen in Italien, Frankreich, Deutschland, England und Katalonien serviert. Der Name Biancomangiare leitet sich vom französischen „blanc manger“ ab, was „weißes Essen“ bedeutet und sich auf die flache weiße Farbe des Gerichts bezieht, die als Symbol der Reinheit galt. Neben weißem Fisch oder Fleisch enthält Biancomangiare Gelatine, Mandeln, Reis, geklärten Zucker, weiße Semmelbrösel und Aromen wie Zimt, Rosenwasser und Ingwer. Während der Fastenzeit wurde das Gericht traditionell mit gemahlenen Mandeln, weißem Fisch, Ingwer, Zucker und Kochwasser aus getrockneten Erbsen zubereitet. Obwohl die herzhafte Variante früher üblich war, ist Biancomangiare heutzutage hauptsächlich als sizilianisches Dessert bekannt, das mit Zimt und Zucker garniert wird.


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