Australische und neuseeländische Fleischpasteten bestehen aus Blätterteig, der mit Soße und Hackfleisch gefüllt ist. Natürlich gibt es zahlreiche Variationen, so kann die Füllung auch aus Zwiebeln, Hühnchen und Spargel, Pilzen, Käse, Krokodilfleisch, Gemüse oder Meeresfrüchten bestehen. Es gibt auch Variationen von Fleischpasteten wie Party Pies (kleine Pasteten, die Partygästen serviert werden) und Pie Floater (eine grüne Erbsensuppe mit einer darauf schwimmenden Pastete). Das Konzept der Pastete geht zurück auf die Jungsteinzeit, als Gerste, Grieß und Getreide zu einer Paste verarbeitet, mit Honig gefüllt und über heißen Kohlen gebacken wurden. Die Griechen entwickelten dann die mit Fleisch gefüllte Pastete. Es wird angenommen, dass die Fleischpastete während der Kolonialzeit nach Australien und Neuseeland gebracht wurde, da sie zu dieser Zeit in Europa sehr beliebt war und den Siedlern einen guten Nährwert bot, mit einfachen und weitgehend verfügbaren Zutaten. Heutzutage werden die Fleischpasteten normalerweise mit einer Tomatensauce übergossen, die Ketchup ähnelt. Dies löst leidenschaftliche Debatten darüber aus, ob die Tomatensauce auf einmal oder nach und nach über die Pastete geträufelt werden sollte und ob die Sauce kalt oder bei Zimmertemperatur serviert werden sollte. Als Beweis für die Beliebtheit der Fleischpastete wird jedes Jahr der 1990 ins Leben gerufene Great Aussie Pie Competition abgehalten, bei dem die besten Pasteten des Landes gekürt werden sollen.

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