
Yakitori

Yakitori ist japanisches Grillhähnchen, bei dem Hähnchenstücke mit einem speziellen Spieß namens Kushi (der aus Stahl oder Bambus bestehen kann) aufgespießt und dann traditionell über Holzkohle gegrillt werden. Je nach Hähnchenstück und Zubereitungsart gibt es verschiedene Arten dieses Gerichts. Ein wichtiger Schritt bei der Zubereitung von Yakitori ist das Würzen, entweder salzig oder salzig-süß, was während oder nach dem Grillen erfolgen kann. Salziges Gewürz ist einfach Salz, das manchmal mit Pfeffer kombiniert werden kann, während salzig-süßes Gewürz eigentlich Tare-Sauce aus Mirin, Sojasauce, Sake und Zucker ist. Heutige Versionen von Yakitori erschienen erstmals während der Meiji-Ära im 19. Jahrhundert, aber als Hühnchen in den 1950er Jahren in Hülle und Fülle verfügbar wurde, stieg die Beliebtheit von Hühnchenspießen sprunghaft an und das Gericht wurde bei den Massen beliebt. In Japan kann man Yakitori in spezialisierten Yakitori-Läden kaufen, die Yakitori-ya heißen, aber es wird auch oft in japanischen Gastropubs serviert, die als Izakaya bekannt sind. Da Hühnchenspieße so einfach zuzubereiten und transportabel sind, sind sie auch ein beliebtes Straßenessen, das an Yatai, den kleinen japanischen Imbissständen, verkauft wird. Das Gericht sollte nur mit den Händen gegessen werden, oft direkt vom Spieß, und kann mit einer Beilage aus geröstetem Gemüse serviert werden, wobei jeder Bissen idealerweise mit eiskaltem Bier hinuntergespült werden sollte.


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